Der Bodensee - Der Superlativ in Deutschland
Der Bodensee ist der größte See der Bundesrepublik Deutschland und wird somit auch gern als eines der Wahrzeichen bezeichnet. Obwohl das Gewässer im ganzen Land bekannt ist, wissen heute nur wenige, dass er sich eigentlich aus drei einzelnen Seen zusammensetzt. Neben dem Obersee handelt es sich hierbei um den Untersee und den Seerhein. Aufgrund der Beschaffenheit spricht man auch oft von zwei selbstständigen Seen und einem Fluss, der als Verbindungsglied dient. Obwohl es sich hierbei um die korrekten Bezeichnungen und Gliederung handelt, hat sich in den vergangenen Jahren der Name Bodensee durchsetzen können.
Der Bodensee und seine Inseln
Der Bodensee ist als beliebtes Reiseziel und zugleich auch gern gesehenes Erholungsgebiet bekannt. Es sind jedoch vor allem die zahlreichen Inseln, die sich in den vergangenen Jahren einen Namen machen konnten und die heute auch von den zahlreichen Urlaubern als eine Art Mittelpunkt angesehen werden. Insgesamt befinden sich im Bodensee elf Inseln, die alle über eine unterschiedliche Größe und die verschiedensten Eigenschaften verfügen.
Zu den bekanntesten Inseln im Bodensee gehören Mainau, Reichenau und Lindau. Sie sind die größten und haben sich für die gesamte Region auch zu einer Art Aushängeschild entwickeln können. Die Insel Reichenau wird zum einen durch einen massiven Gemüseanbau geprägt, zum anderen aber auch durch ein Weltkulturerbe der UNESCO. Bei diesem handelt es sich um das einstige Kloster, das sich noch heute in einem gut erhalten Zustand auf Reichenau befindet.
Eines der bekanntesten touristischen Ziele ist jedoch die Insel Mainau. Unter der Hand der Besitzer, Familie Bernadotte, entwickelte sich Mainau zu einem reinen Touristenziel. Neben den verschiedensten botanischen Gärten haben sich vor allem die zahlreichen Tiergehege zu einem Mittelpunkt der Aufmerksamkeit entwickeln können. Aber auch die Insel Lindau hat verschiedenste Besonderheiten zu bieten. So befinden sich auf dieser immerhin die Altstadt der gleichnamigen Stadt, sowie der historische Bahnhof.
Die Römer und der Bodensee
Die Zeit der Römer ging auch am Bodensee nicht spurlos vorbei. Kaum eine andere Macht konnte diese Region so prägen, dass sie noch heute die einen oder anderen Rätsel aufweist. Die Römer haben insbesondere zu dem Namenswirrwarr bei dem Bodensee beigetragen. So haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sie das Gewässer oftmals mit der Ostsee verwechselten und es aus diesem Grund auch als Mare Suebicum bezeichneten. Bis heute sind aus diesem Grund die verschiedensten Bezeichnungen für den Bodensee vorhanden und insbesondere auch weltweit bekannt.