Die Entstehung der Gezeiten

Die Gezeiten gestalten sich als Ebbe und Flut. Während sie in der Geschichte als Naturphänomene angesehen wurden, haben sie sich mittlerweile zu einem Alltagsgeschehen entwickelt. Trotzdem verbinden einige Menschen bis heute mit den Gezeiten eine gewisse Faszination.

In Deutschland können Ebbe und Flut an der Nordsee beobachtet werden. Sie werden durch verschiedene Natureinflüsse hervorgerufen und sind die Ursachen des weltbekannten Wattenmeeres. In einzelnen Regionen Deutschlands werden sie auch als Tide bezeichnet. Hierbei versucht man einen Bezug zu der Zeit herzustellen. Die Gezeiten sind an einen regelmäßigen Zyklus gebunden.

Die Entstehung der Gezeiten

Wissenschaftler haben sich über Jahre hinweg mit dem Phänomen der Gezeiten auseinandergesetzt. Mittlerweile ist bekannt, dass sie durch die Gravitation von Mond und Sonne entstehen. Durch diese entsteht ein Zyklus, der sich in der Form von Ebbe und Flut zu zeigen gibt. Die Gezeiten können ausschließlich auf den großen Gewässern dieser Erde beobachtet werden. Somit kommen sie weder auf Seen noch auf Flüssen vor.

Die Wassermassen, die sich an den irdischen Ozeanbecken befinden, werden durch einen Richtungswechsel der Gezeitenkräfte, der über eine periodische Eigenschaft verfügt, in Schwingungen gebracht. Durch diese Schwingungen entstehen Wellen, die wiederum zu einem Auf und Ab des Wasserstandes führen. Dieser ist zeitlich bedingt.

An den Küsten können diese Entwicklungen als Ebbe und Flut betrachtet werden. Durchschnittlich erstrecken sich die einzelnen Perioden über einen Zeitraum von 12 Stunden und 25 Minuten. Die genaue Zeitintensität ist jedoch sehr unterschiedlich und wird durch das Zusammenwirken der beiden Planeten Sonne und Mond bestimmt.

Die Besonderheiten von Ebbe und Flut

Obwohl die Gezeiten in aller Welt bekannt sind, werden sie überwiegend nur als Ebbe und Flut bezeichnet. Als Flut wird das Zeitfenster bezeichnet, in denen das Wasser ansteigt. Hierbei ist in Wissenschaftskreisen meist von einem auflaufenden Wasser die Rede. Hingegen sinkt bei der Ebbe der Wasserspiegel, es kommt also zu dem ablaufenden Wasser.

An diese Entwicklungen schließen sich so genannte Hoch- und Niedrigwasser an. Hierbei handelt es sich um die Punkte, an denen das Wasser seinen Höchst- oder auch niedrigsten Stand erreicht. Bereits in der Vergangenheit wurden diese beiden Formen der Gezeiten mit Argusaugen beobachtet, da sie einen immensen Einfluss auf die Schifffahrt haben. Sie wirken sich sowohl auf die Strömung als auch auf die Wassertiefe aus. Gerade in den küstennahen Regionen kommt es oftmals zu einer Ausgleichsströmung. Diese wird auch als Gezeitenstrom bezeichnet.