Das Polarlicht und seine Entstehung

Seit Jahrzehnten herrscht um das Polarlicht, das als tanzende Lichter am Himmel entdeckt werden kann, eine gewisse Faszination und auch Begeisterung. Viele Menschen reisen nur aufgrund dieses Phänomens in den Wintermonaten in den Norden von Skandinavien, um sich diesem Schauspiel hingeben zu können. In den letzten Jahrzehnten konnten Wissenschaftler die Hintergründe der Polarlichter deuten. Das Polarlicht kann in den verschiedensten Stufen, aber auch in den unterschiedlichsten Stärken auftreten. Dessen Intensität ist sowohl von der geografischen Lage als auch von den meteorologischen Bedingungen abhängig.

Die Entstehung und das Vorkommen des Polarlichtes

In den vergangenen Jahren hat sich in Bezug auf das Polarlicht auch die Bezeichnung Nordlicht durchsetzen können. Die richtige fachliche Begriffsdefinition ist jedoch Aurora borealis. Überwiegend wird das Polarlicht mit dem Nordpol in Verbindung gebracht, es kann aber auch an dem Südpol entstehen. Grundsätzlich kommt dieses Lichtspiel nur in den Regionen der Pole vor.

Es entsteht, wenn die geladenen Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre treffen. Das Polarlicht zeigt sich als eine farbenreiche Leuchterscheinung, die von Betrachtern oftmals als tanzende Lichter beschrieben werden. Zu sehen sind sie ausschließlich in den Wintermonaten, wenn der Himmel dunkel ist. In dieser Zeit sind die Farben des Polarlichtes deutlich und vor allem auch sehr intensiv zu erkennen.

Das Polarlicht kann sowohl auf der Nordhalbkugel als auch auf der Südhalbkugel vorkommen. Zu den bekanntesten Regionen gehören jedoch die skandinavischen Länder und der Norden Alaskas. In den vergangenen Jahrzehnten ging man davon aus, dass es sich bei den Polarlichtern um ein Schauspiel auf der Erde handelt, mittlerweile konnte jedoch bewiesen werden, dass diese auch auf anderen Planeten zu erkennen sind, wenn sie denn in einem Magnetfeld liegen.

Die Zeit der Polarlichter

Wer sich von der Schönheit und ebenso von der Vielfalt der Polarlichter selbst überzeugen möchte sollte in den frühen Wintermonaten und in den späten Frühjahrsmonaten den Weg in die nordischen Länder wagen. Die Lichtspiele sind häufig zwischen Oktober und Mitte Dezember, aber auch von Ende Februar bis Anfang April zu sehen.

Deren Stärke hängt vor allem von den Entwicklungen der Sonne und deren Laufbahn ab. Auch wenn das Polarlicht in diesen Zeiten häufig zu sehen ist, ist dessen Erscheinung in keiner Art und Weise garantiert. Oftmals bedarf es auch einem Funken Glück, um diese erkennen zu können. Das Polarlicht kann sich sowohl in Form von grünen Lichtern als auch in roten Lichtern zeigen.