Der Regen und seine Besonderheiten
Obwohl es sich bei Regen um eine der bekanntesten Niederschlagsformen weltweit handelt, wissen bis heute nur wenige Menschen, wie er genau entsteht und welche Eigenschaften ihn auszeichnen. Insbesondere Kindern fällt es schwer, die einzelnen Zusammenhänge zu verstehen. Der Regen unterscheidet sich deutlich von den zahlreichen anderen Niederschlagsformen wie Schnee oder auch Hagel. So besteht er immerhin zu größten Teilen aus Wasser in flüssiger Form.
Nur durch die Schwerkraft auf der Erde kann dieses Wasser von den Wolken auf den Boden fallen. Regen kann aus verschiedensten Formen entstehen und auch die unterschiedlichsten Eigenschaften haben. Aus diesem Grund wird heute zwischen den mehreren Regenformen unterschieden. Aber auch das geografische Vorkommen wird als ein wichtiger Faktor bei der Definition des Regens angesehen.
Die Wolken und der Regen
Die wichtigste Rolle in Verbindung mit dieser Niederschlagsform spielen die Wolken. Die Wolken können als Basis für den Regen angesehen werden. Wolken setzten sich aus Milliarden kleiner Wassertröpfchen zusammen. Durch deren zunehmendes Volumen werden sie schwerer und fallen schließlich als Regen zur Erde. Die Intensität des Regens ist von der Größe, aber auch vom Gewicht der Regentropfen abhängig. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die durchschnittliche Größe der Regentropfen, wenn sie am Boden ankommen, bei 0,6 bis 3 mm liegt.
Die verschiedenen Formen des Regens
Mittlerweile wird beim Regen zwischen verschiedenen Formen unterschieden. Diese werden sowohl durch die geografischen als auch meteorologischen Bedingungen bestimmt. Zu den bekanntesten Formen gehört in der deutschen Umgangssprache sicherlich der Platzregen.
Meteorologen sprechen oftmals von einem Frontregen, die einfache Bevölkerung beschreibt diesen hingegen als Dauerregen. Bei diesem handelt es sich um einen Niederschlag mit einer langen Dauer. Oftmals kann sich dieser über mehrere Tage erstrecken. Der heute bekannte warme Regen ist unter den Experten als Konvektionsregen bekannt. Das Wasser, das durch den Regen auf den Boden fällt, kann verschiedene Temperaturen haben. Das Spektrum reicht hierbei angefangen von Minus 40 Grad Celsius bis zu über 20 Grad Celsius. Das Regenwasser nimmt die verschiedensten Substanzen aus der Luft auf.
Die Problematik saurer Regen
In den vergangenen Jahren hat sich der saure Regen zu einem Schwerpunkt in Sachen Klimaprobleme, aber auch in Bezug auf den Umweltschutz entwickeln können. Durch die Stoffe, die sich in der Luft befinden und die der Emission zugesprochen werden, kann sich der eigentlich so einfache Regen zu einer sauren Lösung entwickeln. Diese Lösung wird dann als saurer Regen beschrieben und wird als einer der wichtigsten Beweise für die Luftverschmutzung angesehen.