Der Starnberger See
Der Starnberger See befindet sich in Bayern nur wenige Kilometer entfernt von München. Ausgehend von der Metropole sind es nur 25 km in südwestlicher Richtung bis zu einem der bekanntesten Seen des Bundeslandes. Aufgrund seiner Größe handelt es sich bei dem Starnberger See um das fünftgrößte Gewässer dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland.
In den vergangenen Jahren hat sich die Region am See zu einem beliebten Urlaubs- und Erholungsziel entwickeln können. Der Starnberger See ist insbesondere wegen seiner Tiefe bekannt und sichert sich durch diese auch eine große Aufmerksamkeit von Urlaubern aus aller Welt.
Das Schicksal von König Ludwig II.
Der Starnberger See verfügt zwar über eine überaus ansprechende Uferlandschaft, doch bei weitem handelt es sich hierbei nicht um den wichtigsten Grund für dessen Bekanntheit. Vielmehr verbinden die Menschen bis heute den Tod von König Ludwig II. mit dem See. Der König ertrank im Starnberger See und schrieb somit einen eher dramatischen Ablauf der deutschen Historie. Bis heute erinnern an den Blaublütigen eine Votivkapelle und ein Holzkreuz. Beides befindet sich nur wenige Meter von der eigentlichen Unfallstelle entfernt und hat sich insbesondere für die zahlreichen Reisenden und Gäste zu einem gern besuchten Ziel entwickelt.
Bereits seit dem Jahr 1976 handelt es sich bei dem Starnberger See um ein anerkanntes Feuchtgebiet, dem ein hohes Maß an internationaler Bedeutung zuteil wird.
Das Ringen um den richtigen Namen
Der Starnberger See wurde nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler zunächst als Wirmsee bezeichnet. Nach Überlieferungen zufolge wurde diese Bezeichnung noch in der Zeit von Kaiser Ludwig verwendet. Die heutige Bezeichnung ist erst seit dem Jahr 1962 anerkannt.
Die Hintergründe für den Namen Starnberger See lassen sich auf den Starnberger Flügelbahnhof zurückführen. Die Einheimischen bezeichnen ihn oftmals auch als den Fürstensee und schaffen somit eine Brücke zu der abwechslungsreichen und zugleich auch adligen Geschichte des Gewässers. Vom Fürstensee ist auch in Hinblick auf den Tourismus überwiegend die Rede.
Wettervorhersagen? – Fehl am Platz
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich sowohl Einheimische als auch Touristen nicht auf die verschiedensten Wettervorhersagen für den Starnberger See verlassen können. Durch die besondere Lage kann es an dem See recht schnell und auch unerwartet zu rasanten Wetterumschwüngen kommen.
Der Starnberger See wird in seinem heutigen Bild noch immer durch die Fischerei geprägt. Mittlerweile ist diese bereits über 30.000 Jahre alt und gilt noch immer als eines der Wahrzeichen des Sees.
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