Die Vulkane und deren Funktion
Vulkane haben sich für die Menschen zum einen zu einem faszinierenden Schauspiel, zum anderen aber zu einem Herd der Gefahren entwickeln können. Während man ihnen ein hohes Maß an Begeisterung entgegenbringt, ist bei ihnen nicht selten auch von einer gewissen Angst die Rede.
In den vergangenen Jahrzehnten haben starke Vulkanausbrüche immer wieder den Weg in die Medien geschafft. Neben ihrer unbändigen Macht, die zu Zerstörungen und letzten Endes auch Verlusten führte, war es vor allem das Risiko für die Menschen, das mit den Vulkanen in Verbindung gebracht wird. Seit Jahrzehnten setzen sich zahlreiche Wissenschaftler mit der Faszination Vulkane auseinander und im Grunde ist diese bis heute ungebrochen.
Die Konzeption der Vulkane
Vulkane entstehen dann, wenn die Gesteinsschmelze, die auch als Magma bezeichnet wird, den Weg vom Erdinneren an die Erdoberfläche findet. Die Magma, die schließlich zu gewissen Zeiten aus dem Inneren der Erde an die Oberfläche tritt, hat die Eigenschaften einer Glut. Alle Erscheinungen, die während eines solchen Ausbruchs zu erkennen sind, werden von Experten als Vulkanismus beschrieben. Die Bezeichnung Vulkan und deren Entstehung lassen sich noch heute auf die Zeit der alten Roms zurückführen. Die Römer bezeichneten vor Jahrtausenden den römischen Feuergott als Vulcanus.
Weltweit wird zwischen verschiedenen Formen der Vulkane unterschieden. Ein wichtiges Kriterium für die zahlreichen Wissenschaftler ist hierbei die Aktivität, die ihnen zugeordnet werden kann. Auch heute noch gibt es aktive Vulkane in verschiedensten Ländern. Die Betroffenen, die in der Nähe dieser wohnen, bezeichnen sie meist als eine tickende Zeitbombe. Nicht selten haben in der Historie Vulkanausbrüche ganze Dörfer ausgerottet.
Die Formen der Vulkane
Anhand deren Eigenschaften werden die Vulkane in die verschiedensten Formen gegliedert. Durch diese versuchen die Wissenschaftler insbesondere deren Entwicklung, aber auch die möglichen Gefahren zu definieren. In der medialen Welt konnte sich in den letzten Jahren die Bezeichnung Supervulkan durchsetzen. Bei diesem handelt es sich um eine besondere Art, die mit einer erheblichen Gefahr verbunden ist.
Rund 90 Prozent aller Vulkane, die sich auf der Erde befinden, sind Schildvulkane. In Hinblick auf diese Bezeichnung beziehen sich die zahlreichen Wissenschaftler auf die Form. Schildvulkane sind meist aktive Vulkane und so genießen diese auch ein immens großes Interesse von Seiten der Wissenschaft. Die Form der Vulkane spielt bei deren Gliederung jedoch nur eine geringe Rolle. Auch anhand der Eigenschaften des Magmas ist eine Splittung möglich.